Beschreibung
Der Typ VII D war eine Abänderung der Variante VII C
mit einer zusätzlichen Mittelsektion von etwa 10 m, wodurch die Länge
über alles auf 76,9 m stieg.
In dieser Sektion, unmittelbar hinter dem Turm gelegen, befanden sich fünf
senkrechte Schächte zur Aufnahme von je drei Ankertauminen, ähnlich
jenen, die von Überwasserschiffen gelegt wurden.
Eine vergrößerte Brennstoffmenge erweiterte die Fahrstrecke.
Die Steigerung in den Abmessungen und in der Wasserverdrängung bei
unverändert gebliebener Antriebsleistung führten zu einem geringfügigen
Verlust an Über- und Unterwassergeschwindigkeit. U 213,
das erste Boot lief am 24. Juli 1941 vom Stapel; das letzte in Dienst gestellte
war U 127 am 31. Januar 1942.
Nur sechs dieser Boote wurden gebaut, da der Bedarf der Marine an speziellen
U-Minenlegern begrenzt war.
Der Grund lag sicherlich darin das nahezu alle deutschen UBoote besonders
für sie entwickelte Ankertau- und Magnetminen legen konnten.
Wollte man ein " normales " Typ VII-Boot zusätzlich mit Minen
ausstatten, so verzichtete man auf einen Reservetorpedo und konnte dadurch
2 - 3 Minen ( je nach Typ ) mitnehmen. Diese Minen wurden dann durch eines
der 53,3-cm-Torpedorohre geworfen.
Infolgedessen konnte ein " normales " Typ VII C-Boot anstelle
der Torpedos 26 - 39 Minen an Bord haben.
Technische Daten
Gebaute Einheiten :
6
Maximale Einsatztauchtiefe :
150 m
Maximale Brennstoffmenge :
169,4 ts.
Geringste Schnelltauchzeit :
30 Sekunden.
Verdrängung in Tonnen :
aufgetaucht 965
abgetaucht 1080
Abmessungen :
76,9 x 6,38 x 5,01 m
Motorenanlage :
Diesel : 2
E-Motoren : 2
(verschiedene Modelle)
Leistung :
aufgetaucht 3200 PS
abgetaucht 750 PS
Geschwindigkeit :
aufgetaucht 16,7 kn
abgetaucht 7,3 kn
Reichweite :
aufgetaucht 11200 sm bei 10 kn
bzw. 5050 sm bei 16 kn
abgetaucht 127 sm bei 2 kn
bzw. 69 sm bei 4 kn
Torpedorohre :
vorn 4 x 53,3 cm
hinten 1 x 53,3 cm
Torpedos :
14
Seeminen :
15 in 5 Schächten
Geschütze (allgemein, gilt für alle Typen) :
1 x 8,8 cm L/45
1 x 2 cm
1 x 3,7 cm
2 x 2 cm
Besatzung :
44