Die Entwicklung des Unterseebootes
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Andere Nationen lagen nicht weit zurück. 1892 hatten
die Italiener ein kleines elektrisch angetriebenes Boot,
die Delfino, gebaut.
Nach einer Reihe augedehnter Modernisierungen, überdauerte
sie bis 1919. Aber nach den Franzosen
war es die US-Navy, welche die wichtigste Rolle bei der
Einführung des Unterseebootes in den Marinedienst
spielte.
Dies kam größtenteils durch die Anstrengungen des Erfinders John
P. Holland zustande. Wie Bushnell und Fulton vor ihm
hatte er versucht, eine Waffe zum Einsatz gegen die britische Royal Navy zu
schaffen, und mehrere Entwürfe angefertigt, ehe 1897 die Plunger für
die US-Navy vom Stapel lief.
Er hatte bereits die Bedeutung eines doppelten Antriebssystems klar erkannt
und führte bewusst den Verbrennungsmotor für die Überwasserfahrt
und das Aufladen der Batterien für den Elektromotor ein – was dem
Boot ein schnelleres Tauchen ermöglichte als die Dampfmaschine der Narval.
Unglücklicherweise gab es Verzögerungen bei der Auftragserteilung
und allzu viele Entwurfsänderungen während des Baues, sodaß das
Boot ein Fehlschlag wurde, aber Holland hatte bereits seine Verbindungen zu
ihm gelöst und privat begonnen, ein Fahrzeug zu bauen, das Holland
Nr. 8 genannt werden sollte.
Dieses Boot erwies sich als erfolgreich und die US-Navy kaufte es 1900 an.
Ähnliche Fahrzeuge wurden bald nicht nur für Amerika, sondern ironischerweise
auch für die Royal Navy gebaut.
Simon Lake war ein weiterer selbständiger und bedeutender amerikanischer
Erfinder, der Unterseebootsentwürfe entwickelt hatte, obgleich es ihm
erst sehr viel später gelang, Aufträge zu erhalten. Eigentümliche
Merkmale seiner frühen Entwürfe waren das hinzufügen von Rädern
für die Beweglichkeit auf dem Meeresboden und Luftschleusen für Taucher.
Holland Nr. 4 in Solent
um 1900 aufgenommen
B1 um 1900 in Solent
aufgenommen
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