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Die Boote der A-Klasse waren Zweihüllen-Hochseeboote welche von der Thames- und T-Klasse abgeleitet waren. Diese Klasse stellte den einzigen neuen U-Boot-Entwurf dar, den die Royal Navy im Zweiten Weltkrieg hervorbrachte. Die Entwürfe für die A-Klasse waren 1943 ausgearbeitet worden und sollten im wesentlichen eine Vergrößerung der T-Klasse darstellen, jedoch mit einer Rumpfform die mehr der River-Klasse ähnelte.
Dem Entwurf lag die Notwendigkeit eines Bootstyps zugrunde der für Operationen im Pazifik geeignet war. So sollte die A-Klasse über ein Optimum an Geschwindigkeit, dem Überwasserfahrbereich sowie eine starke Bewaffnung verfügen. Die Bauweise sollte einfach, schnell und so organisiert sein, um möglichst vieles für die
T-Klasse bereitgestelltes Material verwenden zu können. Unter dem Bauprogramm von 1943 wurden 46 Boote in Auftrag gegeben, mehrere Lieferverträge ersetzten solche, die bereits für Boote der T-Klasse abgeschlossen worden waren, die man später aber wieder annulierte.
Anchorite, das erste Boot dieser Klasse wurde am 14. November 1943 auf Kiel gelegt und sein Stapellauf fand am 31. August 1944 statt. Vor Kriegsende wurden nur die beiden Boote Anchorite und Astute fertiggestellt. Ihre Indienststellung erfolgte am 27. März bzw. 31. Juni 1945, sie kamen aber nicht mehr zum Kriegseinsatz. Als das Kriegsende unmittelbar bevorstand, wurde der Bau von 30 der bestellten 46 Boote widerrufen. Fertiggestellt wurden daher lediglich 16 Boote der A-Klasse, die letzten wurden 1948 in Dienst gestellt. |