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Das Eiserne Kreuz
Das Eiserne Kreuz, kurz EK, wurde 1813 von Friedrich Wilhelm III. von Preußen als Tapferkeitsauszeichnung gestiftet. Im Kriege gegen Frankreich erneuerte Wilhelm I. 1870 das EK, dann wurde es 1914 und schließlich 1939 wieder während der Dauer des Krieges verliehen. Das Ritterkreuz, kurz RK, trat 1939 an Stelle des von Friedrich dem Großen 1740 gestifteten Pour le Mérite, der als Kriegsorden noch im 1. Weltkrieg verliehen worden war.
Im 2. Weltkrieg wurden folgende graduellen Ausführungen des Eisernen Kreuzes verliehen:
   
Das Eiserne Kreuz II. Klasse
Das Eiserne Kreuz II.Klasse wurde mit einem schwarz-weiß-roten Band in einer kleinen blauen oder beigen Schachtel mit der Aufschrift >> Eisernes Kreuz II. Klasse 1939 << überreicht. 44 mm groß besteht es aus einem schwarzen Kern mit der Jahreszahl 1813 auf der Rückseite und auf der Vorderseite das Hakenkreuz mit darunterliegender Jahreszahl 1939.Der Rand ist ein silberglänzendes Metall, das echtes Silber bis zu jeder Art von Legierung sein kann.Das Eiserne Kreuz II. Klasse wurde nur am Tage der Verleihung getragen, später nur das schwarz-weiß-rote Band im obersten Knopfloch. Bei besonderen Gelgenheiten zeigte man das Kreuz an der großen Ordensschnalle.Die Soldaten, welche schon im 1. Weltkrieg das EK II verliehen bekommen hatten und nun erneut damit ausgezeichnet wurden, bekamen auf dem schwarz-weißen Band des EK II, das auch im obersten Knopfloch des Rockes getragen wurde, eine Spange mit einem kleinen Adler mit Hakenkreuz und der Jahreszahl 1939 mit 4 Nadeln daran befestigt.
Diese Spange maß ca. 30 mm x 30 mm. In den Kriegsjahren 1939 bis 1945 sind ungefähr 2.300.000 EK II und Spangen verliehen worden.

EK_II

Oben gezeigte Grafik
stammt aus dem PC-Spiel
>Silent Hunter III<
und soll nur ein Anhalt zur
Optik des Ordens sein.

Spange EK II

Spange zum EK II
Das Eiserne Kreuz I. Klasse
Das Eiserne Kreuz I.Klasse wurde in einer kleinen schwarzen Schachtel, die mit weißem Stoff oder Samt ausgeschlagen war und auf deren Deckel ein Eisernes Kreuz in Silber gedruckt war, überreicht. Die Vorderansicht des EK I war die des
EK II, aber die Rückseite war silberfarben und hatte eine Nadel mit Sicherung oder eine Pinne mit Gegenschraube, um es an der linken Brustseite des Rockes zu befestigen.
Eiserne Kreuze mit einem Kern aus Messing, die im 1. Weltkrieg auch noch eine konkave Form hatten, wurden bei der Marine gerne getragen, weil sie nicht rosteten.
Ganz besondere und seltene Eiserne Kreuze I. Klasse sind in Japan aus reinem Silber und Kupfer hergestellt worden. Admiral Paul Wenneker, der deutsche Marineattachée in Tokio, zeichnete Obermaat Conrad Metzner und etwa 25 Seeleute, alle vom Hilfskreuzer >Michely<, mit diesen einzigartigen Eisernen Kreuzen aus.Die Träger des EK I aus dem 1. Weltkrieg erhielten, wenn sie erneut damit ausgezeichnet wurden, die Spange zum EK I.
Diese Spange war ähnlich der des EK II, nur größer, nämlich 45 mm x 31 mm. Sie wurde über dem EK I des 1. Weltkrieg an der linken Brustseite mit einer senkrecht angebrachten Sicherheitsnadel getragen.Ungefähr 300.000 EK I und Spangen wurden im Verlauf des 2. Weltkrieges verliehen.

EK_I

Oben gezeigte Grafik
stammt aus dem PC-Spiel
>Silent Hunter III<
und soll nur ein Anhalt zur
Optik des Ordens sein.
Spange EK I
Spange zum EK I