Die Boote:

Uboot-Typ I

Uboot-Typ II

Uboot-Typ VII

Uboot-Typ IX

Uboot-Typ X

Uboot-Typ XIV

Uboot-Typ XXI

Uboot-Typ XXIII

Der Uboot-Typ XXIII
U2332TypXXIII
Einhüllen-Küstenboot, entworfen, um denselben Anforderungen wie Typ XXI zu entsprechen.
Wie bei Typ Typ XXI bestand der Rumpf aus zwei übereinanderliegenden Druckkörpern, aber mit der Ausnahme der Hecksektion fehlte ihm die äußere Verkleidung. Der obere Druckkörper, vom Durchmesser gesehen der größere von beiden, enthielt die Wohnräume, die Torpedorohre und die Motoren; der untere Druckkörper die Akkumulatoren, einige Brennstoffzellen sowie die Tauchzellen.
Der Rumpf hatte Stromlinienform und war aus vier Einzelsektionen zusammengesetzt.
Angetrieben wurde das Boot durch eine Einzelschraube, es besaß keine Verkleidung und der Kommandoturm war klein und stromlinienförmig. Die vorderen und achteren Steuerungsflächen ergänzten Stabilisierungsflossen, und die achteren Tiefenruder sowie das Steuerruder waren zusammen mit der Schraube von 1,78 m Durchmesser besonders entwickelt, um eine hohe Gesamtantriebsleistung bei Tauchfahrt zu erzeugen.
Die maximale Einsatztauchtiefe lag bei annähernd 150m und die geeringste Schnelltauchzeit erreichte den Rekord von etwa 9 Sekunden. Der Typ XXIII war mit einem Teleskopschnorchel, aber mit nur einem Sehrohr ausgerüstet.
Zwei Boote wurden in See durch Luftangriff versenkt, viele weitere Boote fielen Bomben, Minen und verschiedenen anderen Ursachen zum Opfer.
Die Mehrzahl der Boote versenkte sich selbst oder wurde den Alliierten übergeben, die mehrere von ihnen in ihre eigenen Marinen zu Erprobungszwecken eingliederten. 56 wurden U 2365* und U 2367 gehoben und mehrere Jahre in der deutschen Bundesmarine verwendet.
* Am 14.09.66 ging U Hai ( ex U 2365 ) in der Nordsee unter, wobei 19 U-Bootfahrer auf See blieben. Der bisher einzige Unglücksfall, der die U-Bootwaffe der Bundesmarine betroffen hat.