Die Boote:

Uboot-Typ I

Uboot-Typ II

Uboot-Typ VII

Uboot-Typ IX

Uboot-Typ X

Uboot-Typ XIV

Uboot-Typ XXI

Uboot-Typ XXIII

Der Uboot-Typ VII
U995TypVII
Der Typ VII war ein Einhüllen-Hochseeboot mittlerer Verdrängung mit außen gelegenen Tauchzellen und Haupttauch(regler)zelle im Druckkörper. Letzterer bestand aus Flußstahl von annähernd 22mm Dicke
( Variante VII C ), voll verschweißt, ausgenommen der Bereich über den Hauptmotoren, der zur Erleichterung eines Austausches bei Schäden genietet war.Die Akkumulatoren befanden sich in getrennten Abteilungen. Das Boot besaß zwei parallele Ruder; die Bugtiefenruder konnten nicht eingeklappt werden.
Der in mehreren Varianten gebaute Typ VII ( VII A, VII B, VII C, VII C 41, VII C 42, VII D und VII F ) bildete mit insgesamt mehr als 700 Booten zwischen 1935 und 1945 das Rückgrat der deutschen UBoot-Flotte und war zugleich die zahlreichste und einheitlichste Gruppe von UBooten die je gebaut worden ist. Wenn auch von einem einzigen Grundtyp stammend und mehrere allgemeine Konstruktionseigenschaften beibehaltend, unterschieden sich die Varianten doch in Leistung und Funktion. Das erste Boot des Typs VII, U 27, lief am 24. Juni 1936 in Bremen vom Stapel. Die Boote der zwischen 1926 und 1931 in Finnland gebauten Vetehinen-Klasse, abgeleitet vom Typ UB III von 1918, hatten den Entwurf des deutschen Typ VII stark beeinflußt.
Bei diesen Booten war es das bestreben, Stärke, Seeausdauer, Unterwasser- und Überwassermanövrierbarkeit, Über- und Unterwassergeschwindigkeit, Fahrstrecke, Torpedoanzahl, Schnelligkeit des Baues und leichte Instandhaltung auf ein Höchstmaß zu bringen. Dies alles sollte erreicht werden, wenn auch bei begrenzter Größe und Wasserverdrängung, soweit möglich, und unter Verzicht auf Wohnqualität zugunsten der offensiven und baulichen Eigenschaften.
Das Resultat bestand in einem Boot von lediglich 915 ts Wasserverdrängung in aufgetauchtem Zustand und von nur 64,5 m Länge, aber es vereinigte in sich einen bemerkenswerten Grad an Offensivkraft und war für Hochseeunternehmungen geeignet.
Die Eigenschaften des Typ VII waren an sich nicht außergewöhnlich, aber seine gut ausgewogenen Eigentümlichkeiten und der hohe Leistungsdurchschnitt machten ihn zu einer furchtbaren Waffe und zu einem der erfolgreichsten, je gebauten Typen.
Dem Drang, die Abmessungen und die Wasserverdrängung zu begrenzen, half der Wunsch nach, ein manövrierfähiges Hochseeboot mit einer verringerten Silhouette zu besitzen.
Das letzte Boot vom Typ VII C/41, U 995, wurde am 13.03.1972 vor dem Marine-Ehrenmal in Laboe aufgestellt.