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Die Kooperation mit Spanien 1940 - 1942
Da sich in den frühen Kriegsjahren die Einsatzgebiete der deutschen U-Boot-Waffe in immer entlegenere Gebiete ausweitete, stellte sich für die Kriegsmarine das Problem der Versorgung der Uboote. Im Jahre 1940 stützte sich die U-Boot-Waffe zum größtenteil auf den Uboot-Typ VII und den größeren Uboot-Typ IX. Diese beiden Uboot-Typen waren jedoch nicht in der Lage ohne zusätzliche Versorgung von Treibstoff und Proviant in den indischen Ozean oder dem Pazifik vorzudringen.
Um eine Versorgung dieser Boote sicherzustellen wurden in drei spanischen Häfen (Franco-Spanien verhielt sich während des 2. Weltkrieges neutral) Überwassertanker stationiert. Dies geschah mit der ausdrücklichen Billigung der spanischen Behörden. Um internationale Konflikte für Spanien zu vermeiden, schlichen sich die Uboote in der Dunkelheit in die Häfen und liefen vor Tagesanbruch wieder aus.
Folgende Versorgungen wurden in den Jahren 1940 - 1942 durchgeführt :
Name des Tankers: Bessel
Tarnname: Bernado
Hafen: Vigo
19.06.40: U 43
21.06.40: U 29
01.-02.07.40: U 52
08.11.41: U 77
27.-28.11.41: U 96
11.-12.12.41: U 574
12.-13.12.41: U 575
15.12.41: U 434
Name des Tankers: Thalia
Tarnname: Gata
Hafen: Cadiz
30.01.40: U 25
22.07.41: U 109
01.-02.08.41: U 331
14.-15.10.41: U 564
16.10.41: U 204
27.-28.11.41: U 652
Name des Tankers: Corrientes
Tarnname: Culebra
Hafen: Las Palmas
04.03.41: U 124
05.03.41: U 105
06.03.41: U 106
25.06.41: U 123
30.06.41: U 69
06.07.41: U 103
Überwiegend für Notreparaturen und Notversorgung:
Name des Tankers: Max Albrecht
Hafen: El Ferrol
??.06.40: U 30
17.05.41: U 68
Rep. am Abgasventil u. Versorgung
??.09.42: U 66
Treibstoff nachdem es zuvor von U 460 versehentlich 9t Wasser statt Treibstoff übernommen hatte
12.-28.06.42: U 105
10.-20.02.44: U 193