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Datenblatt U 47
Typ-Variante VII B
Bauwerft Germaniawerft, Kiel
In Dienst gestellt 17.Dezember 38 unter Oberleutnant Günther Prien
Kommandant/en
17.Dezember 38 - 7. März 41: Korvettenkapitän Günther Prien
Verwendung 17.Dezember 38 - 31.August 39: 7.Flottille (als Frontboot)
1.September 39 - 31.Dezember 39: 7.Flottille (als Frontboot)
1.Januar 40 - 7.März 41: 7.Flottille (als Frontboot)
Feindfahrten 10
Erfolge 32 Schiffe versenkt mit einer Gesamttonage von 198.602 Brt
Verbleib U 47 wird mit allen Besatzungsmitgliedern ( 45 Seeleute ) seit dem 7. März 41 vermisst. Als letzter Aufenthalt wird der Nordatlantik genannt.

Sonstige Informationen:

Bis heute ist die Ursache des Verlustes von U 47 ungeklärt und auch sehr wahrscheinlich niemals geklärt. Eben dieser Umstand bietet gehörigen Raum für Spekulationen die seit dem 7.März 41 nicht abreißen.

Schon während des Krieges gab es viele Spekulationen über den Verbleib von U 47, angefangen von dessen Versenkung, der Erbeutung des Bootes durch alliierte Streitkräfte mit anschließender Gefangennahme der Besatzung, bis zum Überlaufen Priens zu den Alliierten. Eine Version des Verlustes kann hier nachgelesen werden.
Auch oben verlinkte Version lässt sich nicht bestätigen da "WOLVERINE" sehr wahrscheinlich nicht U 47 sondern UA verfolgte.

Fakt ist allerdings:
Am Morgen des 6.März 41 sichtete Prien den Konvoi OB 293. Er hängte sich als Fühlungshalter an und gab auch noch am Morgen des 7.März 41 um 04.54 Uhr Peilzeichen und meldete Standort und Kurs des Geleitzuges. Dann brach die Verbindung zu U 47 ab.

Im deutschen Rundfunk wurde Mitte März bekanntgegeben, daß Günther Prien wegen Tapferkeit vor dem Feind mit Wirkung vom 1.März 41 zum Korvettenkapitän befördert worden sei.

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