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Chronik des 2.WK

Entwicklung d. Ubootes

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Hinweis

Glossar A-E
A
Asto
Admiralstabsoffizier
ASDIC
Unterwasser-Schall-Ortungsgerät (Allied Submarine Detection Investigation Committee)
ASV-Radar
Flugzeugradar zur Ortung von Schiffen und aufgetauchten U-Booten
( Air to Surface Vessel )
achterlastig
nicht auf ebenem Kiel, Achterschiff hängt tiefer als Vorschiff
achtern
hinten
anblasen
aus Druckluftflaschen Preßluft in Tauchzellen strömen lassen. Diese
verdrängt das darin befindliche Wasser und gibt dem Boot Auftrieb
AK
Äußerste Kraft
Alberich
Spezielle Gummibeschichtung, die die ASDIC- bzw. Sonarortung für den Gegner erschweren sollte. (Nicht -wie häufig falsch beschrieben- die Radarortung!)
Alarmtauchen
Schnelles Tauchmanöver für den Notfall. Z.B. bei Fliegerangriffen
Ansprechen
Erkennen (Typ, Nationalität) und Beurteilen (Kurs, Geschwindigkeit, Entfernung, BRT-Zahl, evtl. Ladungsart usw.) eines feindlichen Schiffes
A-Torpedo
Kurzbezeichnung für "Atmosphärisch getriebenen Torpedo".
aufklaren
aufräumen, Ordnung schaffen
aufschießen
ein Tau spiralartig zusammenlegen
Agru-Front Technische Ausbildungsgruppe für Front-Uboote
Aphrodite Deckname für das Funkmeß-Täuschungsgerät (FuMT 1)
A.T.O Artillerietechnischer Offizier
APM Hilfs-Minensuchboot
Adm.Ausb. Admiral Ausbildung
AO Artillerieoffizier
B
Bachstelze Tarnname für den Gleithubschrauber FA 300 von Focke-Achgelis, der von über Wasser fahrenden Ubooten zur Vergrößerung ihrer Sichtweite geschleppt wurde.
Back
ursprünglich Aufbau über dem Vordeck, Tisch
Ballast
Gewicht, i.d.R. Fracht oder Seewasser, das zur Kontrolle des Auftriebs des Bootes benutzt wird
BBC
Deutscher Hersteller von U-Boot Ausrüstung
Backbord
linke Seite des Bootes in Fahrtrichtung
Barkasse
Motorboot/Beiboot; auch: größerer Henkeltopf
Backschafter
Mann, der das Essen aufträgt, Smut
Bathythermograph Gerät zur Aufzeichnung der Temperaturen in verschiedenen Wassertiefen auf einem Bathythermogramm, um die Unterwasserortungssysteme leistungsfähig einsetzen zu können
Besteck
Angabe der geographischen Länge und Breite des Schiffsstandorts
Bilge
Raum zwischen Schiffsboden und Flurplatten, in dem sich
Kondenswasser und übergekommenes Wasser ansammelt
Bugraum vorderster Raum im Boot, in dem die Torpedobewaffnung untergebracht
ist und in dem die Mannschaften wohnen
Bedrullje
In der "Bedrullje" stecken. Slang der U-Boot-Besatzungen für in Schwierigkeiten sein.
BRT
Abkürzung für "Bruttoregistertonnen". Das Gesamtvolumen eines Schiffes in Tonnen. Der BdU maß die Leistung der U-Boote anhand versenkter BRT.
Bulleye
rundes Fenster in der Schiffswand
bekalmen
beruhigen
Bold
mit einer Chemikalie gefüllte Pappkartusche, die durch ein eigens eingebautes Ausstoßrohr
aus dem getauchten Boot befördert wird. Die Füllung löst sich im Salzwasser auf und soll
die Ortungsstrahlen der Gegner reflektieren, um dem Boot die Möglichkeit zu geben sich wegzuschleichen.
Braßfahrt
schnelle Fahrt
B-Dienst Beobachtungsdienst
B.d.L. Befehlshaber der Linienschiffe
B.d.M. Befehlshaber der Minensuchstreitkräfte
B.d.P. Befehlshaber der Panzerschiffe
B.d.U. Befehlshaber der Unterseeboote
>Biskaya-Kreuz<
Die Antenne des FuMB1 >Metox<. Sie bestand aus einem einfachen Holzrahmen mit darüber befestigten Antennendrähten. Die Antennenkabel führten durch das Turmluk ins Bootsinnere zum Empfänger. Daher musste die Antenne vor jedem Tauchen abgebaut und ins Bootsinnere gebracht werden. Diese Prozedur führte häufig zu Beschädigungen und verzögerte auch die Alarmtauchzeit. Erster Einsatz war in der Biskaya, daher die Bezeichnung.
   
C
Convoy
Alliierter Name für "Geleitzug"
Crew Einstellungsjahrgang für Offizieranwärter der Reichs-und Kriegsmarine
D
Dez
1 Dez=10 Grad, also z.B. 3 Dez Backbord bedeutet 30 Grad Backbord
dreimal Wahnsinnige
Spitzname für AK bei Zuschaltung der E-Maschinen und kurzzeitiger Überlastung der Dieselmotoren
Druckkörper
Zylindrische Hülle, die die Besatzung und internen Maschinen des U-Bootes umgibt und gegen den Wasserdruck abschirmt
Dwarssee
Wellenbewegung von der Seite
Dwarswind
Seitenwind
E
Enigma
alliierte Bezeichnung für eine deutsche Verschlüsselungsmaschine, um Funksprüche zu codieren und dekodieren
Eskorte bzw. Eskorter
Oder "Geleitzugeskorte" bzw. "Geleitzugschutzeskorte". Begleitschutz für Geleitzüge. Aufgaben: Ortung der feindlichen U-Boote, Abdrängung und/oder Zerstörung des Gegners
ES
Erkennungsignal durch Flaggensignale, Lichtsignale, Funksignale oder Signalpistole gegeben
ETO
Elektrisch angetriebener Torpedo
E- Maschine
elektrische Maschine, die das Boot unter Wasser antreibt
Etmal
Tagesreise, in 24 Stunden zurückgelegte Strecke
einsteuern
das Boot gewichtsmäßig in einen Schwebezustand bringen, der sich mit
der eigenen Schwere des Wassers und Gewichtsunterschieden des
Bootes ändert. Diese Änderungen werden ausgeglichen durch Zulassen
von Seewasser oder Lenzen.
Einbaum
Spitzname für die Typ-II U-Boote